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Ford Mustang  » Die Geschichte des Auto Klassikers

Mustang IV (1994–2004)

Ford Mustang » MUSTANG 302 GmbH München
1994
Modelljahr 1994
Pünktlich zum 30. Geburtstag des Mustang führte Ford im Frühjahr 1994 eine neue Generation des Sportwagens als zweitüriges Coupé und Cabriolet in den Versionen Basis, GT und Cobra ein, wobei die komplette Cabriolet-Montage im Gegensatz zum Vorgänger wieder beim Hersteller erfolgte. Die neue Generation des Mustang basierte auf einer modernisierten Version mit der Bezeichnung Fox-4 der aus dem Jahr 1977 stammende Fox-Plattform, und verfügte über eine hintere Starrachse. Das Basismodell wurde von einem 3,8-Liter-V6-Motor mit 108 kW (147 PS) angetrieben, der GT von einem 160 kW (218 PS) leistenden Fünfliter-V8-Motor.

Es gab das limitierte Modell Mustang Cobra (5000 Coupés, 1000 Cabriolets), eine Entwicklung von Fords Special Vehicle Team (SVT), die von einer 179-kW-Version des V8-Motors angetrieben wurde.

Foto: Ford Mustang Coupé (1994–1998) - Thomas doerfer [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
1994
ford mustang » MUSTANG 302 GmbH München
1995
Modelljahr 1995
Zwischen Basis und GT wurde der Mustang GTS geschoben, ein GT mit abgespeckter Ausstattung, den es nur in diesem Jahr geben sollte. Der Cobra war auf 4000 Coupés und 1000 Cabriolets limitiert. Ferner gab es in kleiner Auflage den Cobra R mit abgemagerter Ausstattung und 224 kW (304 PS) starkem 5,8-Liter-V8-Motor als Basismodell für den Rennsport. Ferner entstand eine limitierte Version der SVT Cobra Convertible, die mit Hardtop ausgeliefert wurde, nur in schwarz (limitiert auf 499 Stück).

Foto: Ford Mustang Convertible (1994–1998) - Rudolf Stricker [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
1995
1996
Modelljahr 1996
In GT und Cobra kam ein neuer 4,6-Liter-V8-Motor zum Einsatz, der 160 kW (218 PS) bzw. (im Cobra) 227 kW (309 PS) leistete. Vom Cobra entstanden 5500 Coupés und 2500 Cabriolets.
1996
1997
Modelljahr 1997
Die Leistung des V6-Motors klettert auf 112 kW (152 PS). Vom Cobra entstanden in diesem Jahr 7500 Coupés und 2500 Cabriolets.
1997
1998
Modelljahr 1998
Die Leistung des V8-Motors stieg von 160 kW (218 PS) auf 168 kW (228 PS).
1998
1999
Modelljahr 1999
Im Dezember 1998 wurde der Mustang einer größeren Modellpflege unterzogen. Kennzeichen waren eine strenger gezeichnete Front, neue Heckleuchten und seitliche Sicken, die an den Ur-Mustang erinnern sollten. Das Chrompferd auf dem Kühlergrill war jetzt von einem Rahmen umgeben.

Die Leistungswerte der Motoren stiegen durchgängig: beim V6-Motor auf 142 kW (193 PS), beim Basis-V8-Motor auf 194 kW (264 PS) und beim Cobra auf 238 kW (324 PS). Die Cobra-Version wurde erstmals in der Geschichte des Mustang mit einer hinteren Einzelradaufhängung ausgestattet die in einem vormontierten Stahl-Rohrrahmen aufgehängt wurde. Diese Einheit wurde anschließend an den vorhandenen Aufhängungspunkte für die sonst verbaute Starrachse angebracht. Diese Maßnahmen verbesserten Handling und Abrollkomfort laut Mustang-Entwicklungschef Paul Giltinan erheblich.
1999
2000 Ford mustang Cobra » MUSTANG 302 GmbH München
2000
Modelljahr 2000
Keine größeren Änderungen, der Cobra war aber vorübergehend nicht lieferbar. Der Cobra R als Rennsportmodell wurde erneut in kleiner Stückzahl aufgelegt, diesmal von einem 287 kW (390 PS) leistenden 5,4-Liter-V8-Motor angetrieben.

Foto: Cabrio geschlossen (2000) - Spunjo in der Wikipedia auf Englisch [Public domain], via Wikimedia Commons
2000
2001/2002
Modelljahre 2001/2002
Der GT erhielt eine Hutze auf der Motorhaube, seitliche Lufthutzenattrappen, einen geänderten Heckflügel und rauchgetönte Scheinwerfergläser. Als Sondermodell wurde der GT Bullitt („Edition I“) mit stärkerem V8-Motor (201 kW (274 PS)) und modifiziertem Fahrwerk aufgelegt. 5582 Exemplare wurden davon hergestellt.
2001/2002
2003
Modelljahr 2003
Wiedereinführung des Cobra (im Frühjahr 2002 als Modell 2003) mit jetzt 290 kW (395 PS) starkem 4,6-Liter-Kompressor-V8-Motor. Ferner wurde die Bezeichnung Mach 1 (nach den Muscle-Car-Modellen des Mustang aus den Modelljahren 1969 und 1970) wiederbelebt. Der neue Mach 1 zeichnete sich durch ein Interieur mit nostalgischen Reminiszenzen, an den alten Mach 1 angelehnte Zierstreifen, eine Shaker-Motorhaube und einen 227 kW (309 PS) starken 4,6-Liter-V8-Motor aus.
2003
2004 Mustang 40th » MUSTANG 302 GmbH München
2004
Modelljahr 2004
Der Mach 1 erstarkte auf 231 kW (314 PS). Basis-Mustang und Mustang GT gab es aus entsprechendem Anlass auch als 40th Anniversary Edition mit Sonderlackierung in Metallicrot und erweiterter Ausstattung.

Foto: Ford Mustang Convertible 40th Anniversary Edition (2004) - Alp1075 in der Wikipedia auf Englisch [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
2004
Mustang IV
Produktionszeitraum:
1994–2004
Karosserieversionen:
Coupé, Cabriolet
Motoren:
Ottomotoren: 3,8–5,7 Liter (108–290 kW)
Länge:
4610–4653 mm
Breite:
1824–1857 mm
Höhe:
1341–1354 mm
Radstand:
2570 mm
Leergewicht:
1383–1715 kg
Ford Mustang, 2000 – Spunjo in der Wikipedia auf Englisch [Public domain], via Wikimedia Commons

Ford Mustang  » Die Geschichte des Auto Klassikers

Mustang III (1979–1993)

1979–1993
Die dritte Modellgeneration des Ford Mustang basierte auf der so genannten Fox-Plattform des Ford Fairmont. Es gab jetzt auch wieder ein luxuriöses Schwestermodell als Mercury Capri; eine Bezeichnung, die zuvor in den USA für den europäischen Ford Capri verwendet wurde. Diesen Mustang gab es zunächst als zweitüriges Stufenheck- und als dreitüriges Schrägheckcoupé, denen ab Modelljahr 1983 das Cabriolet folgte. Der Cabriolet-Umbau erfolgte nicht bei Ford, sondern wurde vom externen Partner C&C (Cars & Concepts) in Brighton (Michigan) übernommen.
1979–1993
1979

Modelljahr 1979

Der neue Mustang debütierte in den Ausstattungen Basis und Ghia, jeweils angetrieben von einem 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor mit 65 kW (89 PS), dem in Deutschland hergestellten 2,8-Liter-V6-Motor mit 82 kW (111 PS), der im Laufe des Jahres von einem 3,3-Liter-Reihensechszylinder abgelöst wurde, oder einem 104 kW (142 PS) starken Fünfliter-V8-Motor. Gegen 1173 US-Dollar Aufpreis gegenüber dem Grundmodell war der sportliche Mustang Cobra mit 2,3-Liter-Turbo-Vierzylinder (104 kW) oder V8, Sportfahrwerk, Alufelgen mit Michelin-TRX-Breitreifen, Cobra-Zieraufkleber auf der Motorhaube und mattschwarzer Optik zu haben. Da der Mustang III beim Indy-500-Rennen als Pace Car fungierte, legte Ford eine Pace-Car-Replica in limitierter Sonderserie auf.
1979
1980

Modelljahr 1980

Front- und Heckspoiler am Mustang Cobra wurden in ihrer Gestalt geändert; der Fünfliter-V8-Motor entfiel zugunsten eines neuen 4,2-Liter-V8-Motors mit 89 kW (121 PS), der Turbo-Vierzylinder leistete jetzt 112 kW (152 PS). Für das Stufenheckcoupé kam ein Vinyldach ins Programm, das den Wagen wie ein Cabriolet mit hochgeklapptem Verdeck aussehen ließ („Carriage Roof“).
1980
1981

Modelljahr 1981

Das Automatik-Getriebe wurde nicht mehr in Verbindung mit dem Turbo-Vierzylinder-Motor angeboten.
1981
1982

Modelljahr 1982

Das Modellprogramm wurde neu gestaffelt, es gab jetzt die Varianten L, GL und GLX sowie als sportliches Spitzenmodell anstelle des Cobra den GT (nur dreitürig) mit einem 117 kW (159 PS) starken Fünfliter-V8-Motor. Der Turbo-Vierzylinder verschwand vorübergehend aus dem Angebot.
1982
1983

Modelljahr 1983

Erstes leichtes Facelift, Front und Heck wurden sanft überarbeitet. Vor allem aber gab es nach zehn Jahren Unterbrechung wieder ein Mustang Cabriolet, als GLX und GT. Der Fünfliter-High-Output-V8 kam jetzt auf 130 kW (177 PS), 3,3-Liter-Sechszylinder-Motor und 4,2-Liter-V8-Motor entfielen, der Turbo-Vierzylinder kehrte mit Einspritzung und 106 kW (144 PS) ins Programm zurück, dazu gab es neu einen 3,8-Liter-V6-Motor mit 82 kW (112 PS).
1983
1984

Modelljahr 1984

Erstmals angeboten wird der Mustang SVO, eine von der Ford-Abteilung Special Vehicles Operation unter Leitung von Mike Kranefuss entwickelte Performance-Variante des Dreitürers mit 130 kW (177 PS) starkem 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbomotor, extra sportlich abgestimmtem Fahrwerk und abgeänderter Frontpartie. Dieser erreicht eine Spitze von 215 km/h und beschleunigt in 7,5 Sekunden auf 100 km/h, vor allem aber lässt der im Vergleich zum V8 wesentlich leichtere Motor den Mustang weniger kopflastig reagieren. Der Turbo-Motor ohne Ladeluftkühler mit 108 kW (147 PS) blieb im Programm. Das Modellprogramm wurde neu geordnet und umfasste L, LX, GT und SVO. Der Fünfliter-Motor wurde nun als Vergaservariante mit 130 kW (177 PS) oder mit Einspritzung und etwas geringerer Leistung (123 kW (167 PS)) angeboten.
1984
85 86 Ford Mustang 5.0 Liftback Orange Julep geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1985

Modelljahr 1985

Front- und Heckpartien wurden leicht retuschiert, das Einstiegsmodell L entfiel, ebenso der Turbo-Vierzylinder (außer im SVO). Die Leistung des Fünfliter-V8-Motors stieg auf 135 kW (183 PS) als Einspritzer bzw. 157 kW (213 PS) mit Holley-Vierfachvergaser.

Foto: Ford Mustang Coupé, 1985 - Bull-Doser [Public domain]
1985
1986 ford mustang geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1986

Modelljahr 1986

Vom Fünfliter-Motor gab es nur noch eine Version mit sequenzieller Einspritzung und 149 kW (203 PS) der SVO erhielt bündig mit der Karosserie abschließende Scheinwerfer und einen auf ebenfalls 149 kW leistungsgesteigerten Motor.

Foto: Ford Mustang SVO, 1986 - Jim Ramsey [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
1986
1987/1988

Modelljahre 1987/1988

Der Mustang erfuhr ein umfassendes Facelift mit bündigen Scheinwerfern und neuen Front- und Heckschürzen. Der SVO und der 3,8-Liter-V6-Motor wurden nicht mehr angeboten. Der GT erhielt ein auffälliges Spoiler- und Schwellerpaket. Der Fünfliter-Motor, serienmäßig im GT und optional im LX, leistete jetzt 168 kW (228 PS).
1987/1988
1989

Modelljahr 1989

Der LX mit dem gegen Aufpreis erhältlichen Fünfliter-V8-Motor trug jetzt offiziell die Bezeichnung „LX 5.0L Sport“. Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber waren im Cabriolet ab jetzt Serienausstattung.
1989
1990

Modelljahr 1990

Die Ausstattung aller Modelle wurde um Fahrerairbag und hintere Dreipunkt-Sicherheitsgurte ergänzt. Der LX 5.0 erhielt Fahrwerk und Reifen des GT (aber nicht dessen Schweller- und Spoilerwerk). 1990 wurde zum 25. Jubiläum eine Sonderserie, 7up-Edition genannt, produziert. 4103 Stück davon wurden ausschließlich als grüne Cabrios mit weißem Interieur und Verdeck und ausschließlich als 5,0-Liter-HO-V8-Motor mit 168 kW verkauft, 261 davon in den Export.
1990
1991 Ford Mustang LX Convertible interior geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1991

Modelljahr 1991

Der 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor kam dank Doppelzündung jetzt auf 78 kW (106 PS). Das Verdeck des Cabrios ließ sich kompakter zusammenfalten.

Foto: Mrbattmann [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
1991
1992

Modelljahr 1992

Detailänderungen an der Karosserie dienten der optischen Auffrischung.
1992
1993MustangGTConvertible geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1993

Modelljahr 1993

Der GT rollte jetzt auf 16-Zoll-Alufelgen. Neu im Programm war das auf knapp 5000 Exemplare limitierte Sondermodell Mustang Cobra mit 171 kW (233 PS) starkem Fünfliter-V8-Motor, Fünfganggetriebe, 17-Zoll-Alufelgen und speziellem Heckspoiler.

Im Sommer 1993 lief die Produktion des Mustang der sechsten Generation nach insgesamt rund 2,5 Millionen Einheiten aus (darunter etwa 270.000 Cabrios und wenige tausend SVO).

Foto: Ford Mustang GT Convertible, 1993 - Blackgt93 at en.wikipedia [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]
1993
Mustang III
Produktionszeitraum:
1979–1993
Karosserieversionen:
Coupé, Kombicoupé, Cabriolet
Motoren:
Ottomotoren: 2,3–4,9 Liter (64–171 kW)
Länge:
4549–4562 mm
Breite:
1735–1755 mm
Höhe:
1316–1323 mm
Radstand:
2550 mm
Leergewicht:
1101–1524 kg
1979 Ford Mustang – GPS 56 from New Zealand [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Ford Mustang  » Die Geschichte des Auto Klassikers

Mustang III (1979–1993)

1979–1993
Die dritte Modellgeneration des Ford Mustang basierte auf der so genannten Fox-Plattform des Ford Fairmont. Es gab jetzt auch wieder ein luxuriöses Schwestermodell als Mercury Capri; eine Bezeichnung, die zuvor in den USA für den europäischen Ford Capri verwendet wurde. Diesen Mustang gab es zunächst als zweitüriges Stufenheck- und als dreitüriges Schrägheckcoupé, denen ab Modelljahr 1983 das Cabriolet folgte. Der Cabriolet-Umbau erfolgte nicht bei Ford, sondern wurde vom externen Partner C&C (Cars & Concepts) in Brighton (Michigan) übernommen.
1979–1993
1979

Modelljahr 1979

Der neue Mustang debütierte in den Ausstattungen Basis und Ghia, jeweils angetrieben von einem 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor mit 65 kW (89 PS), dem in Deutschland hergestellten 2,8-Liter-V6-Motor mit 82 kW (111 PS), der im Laufe des Jahres von einem 3,3-Liter-Reihensechszylinder abgelöst wurde, oder einem 104 kW (142 PS) starken Fünfliter-V8-Motor. Gegen 1173 US-Dollar Aufpreis gegenüber dem Grundmodell war der sportliche Mustang Cobra mit 2,3-Liter-Turbo-Vierzylinder (104 kW) oder V8, Sportfahrwerk, Alufelgen mit Michelin-TRX-Breitreifen, Cobra-Zieraufkleber auf der Motorhaube und mattschwarzer Optik zu haben. Da der Mustang III beim Indy-500-Rennen als Pace Car fungierte, legte Ford eine Pace-Car-Replica in limitierter Sonderserie auf.
1979
1980

Modelljahr 1980

Front- und Heckspoiler am Mustang Cobra wurden in ihrer Gestalt geändert; der Fünfliter-V8-Motor entfiel zugunsten eines neuen 4,2-Liter-V8-Motors mit 89 kW (121 PS), der Turbo-Vierzylinder leistete jetzt 112 kW (152 PS). Für das Stufenheckcoupé kam ein Vinyldach ins Programm, das den Wagen wie ein Cabriolet mit hochgeklapptem Verdeck aussehen ließ („Carriage Roof“).
1980
1981

Modelljahr 1981

Das Automatik-Getriebe wurde nicht mehr in Verbindung mit dem Turbo-Vierzylinder-Motor angeboten.
1981
1982

Modelljahr 1982

Das Modellprogramm wurde neu gestaffelt, es gab jetzt die Varianten L, GL und GLX sowie als sportliches Spitzenmodell anstelle des Cobra den GT (nur dreitürig) mit einem 117 kW (159 PS) starken Fünfliter-V8-Motor. Der Turbo-Vierzylinder verschwand vorübergehend aus dem Angebot.
1982
1983

Modelljahr 1983

Erstes leichtes Facelift, Front und Heck wurden sanft überarbeitet. Vor allem aber gab es nach zehn Jahren Unterbrechung wieder ein Mustang Cabriolet, als GLX und GT. Der Fünfliter-High-Output-V8 kam jetzt auf 130 kW (177 PS), 3,3-Liter-Sechszylinder-Motor und 4,2-Liter-V8-Motor entfielen, der Turbo-Vierzylinder kehrte mit Einspritzung und 106 kW (144 PS) ins Programm zurück, dazu gab es neu einen 3,8-Liter-V6-Motor mit 82 kW (112 PS).
1983
1984

Modelljahr 1984

Erstmals angeboten wird der Mustang SVO, eine von der Ford-Abteilung Special Vehicles Operation unter Leitung von Mike Kranefuss entwickelte Performance-Variante des Dreitürers mit 130 kW (177 PS) starkem 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbomotor, extra sportlich abgestimmtem Fahrwerk und abgeänderter Frontpartie. Dieser erreicht eine Spitze von 215 km/h und beschleunigt in 7,5 Sekunden auf 100 km/h, vor allem aber lässt der im Vergleich zum V8 wesentlich leichtere Motor den Mustang weniger kopflastig reagieren. Der Turbo-Motor ohne Ladeluftkühler mit 108 kW (147 PS) blieb im Programm. Das Modellprogramm wurde neu geordnet und umfasste L, LX, GT und SVO. Der Fünfliter-Motor wurde nun als Vergaservariante mit 130 kW (177 PS) oder mit Einspritzung und etwas geringerer Leistung (123 kW (167 PS)) angeboten.
1984
85 86 Ford Mustang 5.0 Liftback Orange Julep geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1985

Modelljahr 1985

Front- und Heckpartien wurden leicht retuschiert, das Einstiegsmodell L entfiel, ebenso der Turbo-Vierzylinder (außer im SVO). Die Leistung des Fünfliter-V8-Motors stieg auf 135 kW (183 PS) als Einspritzer bzw. 157 kW (213 PS) mit Holley-Vierfachvergaser.

Foto: Ford Mustang Coupé, 1985 - Bull-Doser [Public domain]
1985
1986 ford mustang geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1986

Modelljahr 1986

Vom Fünfliter-Motor gab es nur noch eine Version mit sequenzieller Einspritzung und 149 kW (203 PS) der SVO erhielt bündig mit der Karosserie abschließende Scheinwerfer und einen auf ebenfalls 149 kW leistungsgesteigerten Motor.

Foto: Ford Mustang SVO, 1986 - Jim Ramsey [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
1986
1987/1988

Modelljahre 1987/1988

Der Mustang erfuhr ein umfassendes Facelift mit bündigen Scheinwerfern und neuen Front- und Heckschürzen. Der SVO und der 3,8-Liter-V6-Motor wurden nicht mehr angeboten. Der GT erhielt ein auffälliges Spoiler- und Schwellerpaket. Der Fünfliter-Motor, serienmäßig im GT und optional im LX, leistete jetzt 168 kW (228 PS).
1987/1988
1989

Modelljahr 1989

Der LX mit dem gegen Aufpreis erhältlichen Fünfliter-V8-Motor trug jetzt offiziell die Bezeichnung „LX 5.0L Sport“. Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber waren im Cabriolet ab jetzt Serienausstattung.
1989
1990

Modelljahr 1990

Die Ausstattung aller Modelle wurde um Fahrerairbag und hintere Dreipunkt-Sicherheitsgurte ergänzt. Der LX 5.0 erhielt Fahrwerk und Reifen des GT (aber nicht dessen Schweller- und Spoilerwerk). 1990 wurde zum 25. Jubiläum eine Sonderserie, 7up-Edition genannt, produziert. 4103 Stück davon wurden ausschließlich als grüne Cabrios mit weißem Interieur und Verdeck und ausschließlich als 5,0-Liter-HO-V8-Motor mit 168 kW verkauft, 261 davon in den Export.
1990
1991 Ford Mustang LX Convertible interior geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1991

Modelljahr 1991

Der 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor kam dank Doppelzündung jetzt auf 78 kW (106 PS). Das Verdeck des Cabrios ließ sich kompakter zusammenfalten.

Foto: Mrbattmann [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
1991
1992

Modelljahr 1992

Detailänderungen an der Karosserie dienten der optischen Auffrischung.
1992
1993MustangGTConvertible geschichte » MUSTANG 302 GmbH München
1993

Modelljahr 1993

Der GT rollte jetzt auf 16-Zoll-Alufelgen. Neu im Programm war das auf knapp 5000 Exemplare limitierte Sondermodell Mustang Cobra mit 171 kW (233 PS) starkem Fünfliter-V8-Motor, Fünfganggetriebe, 17-Zoll-Alufelgen und speziellem Heckspoiler.

Im Sommer 1993 lief die Produktion des Mustang der sechsten Generation nach insgesamt rund 2,5 Millionen Einheiten aus (darunter etwa 270.000 Cabrios und wenige tausend SVO).

Foto: Ford Mustang GT Convertible, 1993 - Blackgt93 at en.wikipedia [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]
1993
Mustang III
Produktionszeitraum:
1979–1993
Karosserieversionen:
Coupé, Kombicoupé, Cabriolet
Motoren:
Ottomotoren: 2,3–4,9 Liter (64–171 kW)
Länge:
4549–4562 mm
Breite:
1735–1755 mm
Höhe:
1316–1323 mm
Radstand:
2550 mm
Leergewicht:
1101–1524 kg
1979 Ford Mustang – GPS 56 from New Zealand [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons